Samstag, 14. März 2026

Seifenblasen

An einem Frühlingsmorgen schaue ich einem Mann zu, der an einem Park Seifenblasen steigen lässt. Um ihn stehen zahlreiche Kinder, die bewundernd die grossen Blasen verfolgen, wie sie davon segeln. In den Blasen spiegelt sich die Welt, die Sonne, die Menschen. Manchmal gelingt es einem Kind eine Blase zu fangen und festzuhalten, für  einen kurzen Moment scheint es, als ob das Kind die Seifenblase in den Händen halten könne, dann zerplatzt die Blase.

Welch wunderbares Bild für das Leben. Wir  glauben ein Leben in den Händen zu halten, die Welt zu besitzen.  Wir ähneln dieser Seifenblase, in der sich die Welt  spiegelt   und wenn wir glauben, das Leben einfangen zu können, dann zerplatzt der Traum von Leben. Mir gefällt dieses Bild  der Seifenblase, in ihrem  Inneren befindet sich das Nichts, das wir genauso wenig greifen können wie das Leben, und in der schillernden dünnen Haut spiegelt sich die Welt. Der Wind des Schicksals treibt die Blase im Wind, und wenn sie zerplatzt verschwindet die Welt, die sich in ihr nur spiegelte.

Wir versuchen das Leben zu ergreifen und zu besitzen. Wir können aber nur ins Leere greifen. Da wo vermeintlich etwas ist, befindet sich nur ein Traum. Der Traum erlischt in dem Moment in dem wir versuchen ihn festzuhalten. Das Spiegelbild der Welt ist das, was uns in unserem Gedächtnis bleibt und die Leere, der eigentliche Inhalt der der Erscheinung.  So wie der Atem des Menschen, der die Seifenblase erzeugt und die Welt, die sich in ihr spiegelt, so vergänglich ist das Leben.  Ich werde an ein Gedicht von Rumi erinnert: «Ich bin ein Loch in einer Flöte, durch das der Atem Gottes streicht.»  


Sonntag, 8. März 2026

Das Körpergedächtnis

Eine der wichtigsten angeborenen Eigenschaften des Menschen ist das Körpergedächtnis. Aus der Medizin kennen wir das Zellgedächtnis, - durch Impfung von einem Serum werden die Zellen immunisiert um sich gegen eine Reihe von Krankheiten zu schützen. Das Zellgedächtnis ist aber nur ein kleiner Teil des Körpergedächtnisses.  Der Mensch ist schon von Geburt an über ein,   viele Generationen zurück reichendes, Körpergedächtnis ausgestattet.  Dieses Gedächtnis reicht wahrscheinlich bis in graue Vorzeit zurück.

Wir haben ein angeborenes Bewusstsein für Gefahren. Angst ist ein Schutzmechanismus, den wir über Generationen entwickelt haben. Die Medizin ordnet dieses Gedächtnis dem Nervensystem zu. Wahrscheinlich spielt aber auch die Seele des Menschen eine Rolle. Sie bewahrt  die Erlebnisse der Vergangenheit, im Körpergedächtnis, durch viele Generationen bis zum heutigen Tag . Nur so sind viele instinktive Reaktionen in uns erklärbar.

In der indischen Weisheitslehre spricht man vom Karma, mit dem wir geboren werden. So wie es hochentwickelte Familien gibt, in denen immer wieder Menschen mit einer besonderen Begabung geboren werden, so gibt es auch ein dunkles Karma, wo Menschen sich nicht von ihren  kriminellen Energien freimachen können. In den alten Kulturen sind sich die Menschen dieses angeborenen Karmas bewusst gewesen. Das Karma ist mit unserer Verflechtung mit der Welt verbunden. Es tritt nur in Erscheinung, wenn die Seele wiedergeboren wird. Wir können uns von einem nicht gewünschten  Karma nur befreien, wenn wir uns unseres Körpergedächtnisses bewusst werden. Bewusst werden heisst den Geist der Erkenntnis in unseren Körper eintreten lassen.

Das Körpergedächtnis das uns hilft, Gefahren und Widerstände in der Welt zu begegnen, ist aein wertvoller Helfer für unser Leben.  Wie alle  Erscheinungen in der Welt hat es einen dualen Charakter, die dunkle Seite belastet unser Leben, die helle Seite des Karmas hilft uns auf unserem Weg durch die Welt. Wir können das Eine nicht ohne das Andere haben.


Sonntag, 22. Februar 2026

Die Verschmutzung der Welt

Gestern fuhr ich zum Müllsammelhof um meinen Müll, natürlich sorgfältig getrennt, zu entsorgen. Auf dem Rückweg kam ich an einer Fabrik vorbei, an der auf einem Schild zu lesen war, -Wir machen aus Müll Energie –.  Wie sinnvoll, dachte ich, wenn wir den gesamten Unrat dieser Welt in Energie verwandeln könnten, wären unsere Energieprobleme gelöst. -  Ich erinnerte mich an meine Kindheit auf einem Bauernhof, wo ich erlebte, wie Mist und Jauche auf die Felder gefahren wurden. Für mich war es ein Wunder, wie Ausscheidungen und Kot, sich in wertvollen Dünger verwandeln, und die Pflanzen ernähren, die wir essen . Heute ist mir klar, dass es uns Menschen immer wieder gelingt, anscheinend wertlose Materie,  in etwas Wertvolles zu verwandeln. Wenn junge Menschen heute versuchen, die Verschmutzung von Klima und Umwelt zu bekämpfen, sollten sie ihre Energie dafür einsetzen, Abfall und Schadstoffe in Wertvolles umzuwandeln und zu modernen Alchimisten zu werden.

Für den  Menschen  ist das Unglücklichsein der Seele die Entsprechung  für die Verschmutzung der Welt. Als Kinder kennen wir noch nicht das Unglücklichsein. Wir sind glücklich in der Liebe unserer Eltern geborgen. Aber mit unserem Erwachsenwerden, kommt die Welt auf uns zu, mit   ihren Verlockungen und Versprechungen. Wir sind unzähligen äusseren Einflüssen ausgesetzt, wir sind noch nicht reif, um selbständige Entscheidungen zu treffen, was gut und was schlecht für unser Leben ist. Dabei hat jeder von uns eine innere Stimme, die ihm hilft die richtigen Entscheidungen zu treffen. Aber keiner hat uns beigebracht auf diese Stimme zu hören. Erst durch das Leben lernen wir diesen inneren Kompass in uns zu schätzen. Vielleicht braucht es erst viel persönliches Scheitern, viele falschen Wege, auch Enttäuschungen, bis wir den richtigen Weg zu uns selbst finden.

Jeden Weg, den uns das Leben vorschlägt kann der richtige sein, oder auch der falsche, es kommt nur darauf an, wie wir ihn gehen. Wenn wir uns einfach treiben lassen, den scheinbar einfachen Weg wählen, dann wird uns dieser Weg oft ins Abseits führen, in Zeitverschwendung und Nutzlosigkeit. Ein solcher Weg endet meistens im Unglücklichsein, in der Passivität, im Glauben,  andere wären für uns zuständig, der Staat, andere Menschen, nur nicht wir selbst.

Als  Menschen  sind wir Teil der Schöpfung. Wir erschaffen die Welt in der wir leben. Es ist unsere Aufgabe,  diese Welt zu gestalten, unser Leben zu formen, es in unsere eigenen Hände zu nehmen, unsere Talente zu nutzen. Es ist gleich auf welchem Feld wir unseren Acker bestellen, jede Aufgabe, und sei sie noch so klein, wird mit Engagement und Liebe zu etwas Wertvollem, zu etwas Besonderen,  vom Bauern der sein Feld bestellt, bis zur Hausfrau, die liebevoll ihre Familie versorgt. Wenn die Gedankenlosigkeit, die Bequemlichkeit  und fehlendes Gewissen unserer Mitbewohner die Welt verschmutzen und unbewohnbar machen, können wir in unserem eigenen Garten für Sauberkeit und Ordnung sorgen. Das gilt auch für das Unglücklichsein, das durch Nachlässigkeit, fehlende Sorgfalt und Liebe uns selbst gegenüber entsteht.  Die Verantwortung für die Welt beginnt immer bei uns selbst, bei unserer eigenen kleinen Welt, die wir erschaffen. Was wir im Kleinen erreichen, beeinflusst die Welten unserer Mitmenschen und trägt zum Erhalt der Schöpfung bei. Wir dürfen uns nicht entmutigen lassen, wenn wir sehen, wie wenigen Menschen es gelingt, die Welt etwas besser und sauberer zu machen. Das gilt auch für unsere eigene innere Welt.

Sonntag, 15. Februar 2026

Das Leben der Anderen

Jeder Mensch ist als eigenverantwortliches Wesen geboren. Der Mensch ist aber träge und faul. Nur zu gerne überträgt er die Verantwortung für sich selbst an andere.  Die Verantwortung für unser Leben in der Welt wird gerne dem Staat mit seinen Politikern und Beamten übertragen. Die    eigene Gesundheit wird meistens den Ärzten anvertraut, die Wenigsten führen ein gesundes Leben, es gibt ja Krankenhäuser und Ärzte.  Kaum einer kümmert sich um seine weitere geistige Entwicklung, das wenige was wir in Schulen und Universitäten lernten muss für ein ganzes Leben reichen.   Und für die seelische Entwicklung ist niemand mehr zuständig, nachdem die Religionen ihre Bedeutung verloren haben. Wenn es zu einer Krise der Seele kommt, dann laufen wir zum Psychiater, als ob der mehr für unsere Seele tun könnte als wir selbst.  Nicht einmal für diesen innersten Bereich, fühlen wir uns zuständig. Kant nennt dies Verhalten der Menschheit, eine selbstverschuldete Unmündigkeit.

So geht der normale Mensch durch sein Leben, an seinem Leben vorbei, übernimmt nicht die Verantwortung für sich selbst, schaut auf die anderen, wie die es machen, passt sich an, lebt das Leben der Anderen und vergisst dabei selbst zu leben. Dabei ist jeder Mensch einmalig in seiner Art, so wie die ganze Schöpfung um ihn herum einmalig ist. Jeder Mensch hat besondere Fähigkeiten und Begabungen und jeder hat eine einzigartige Seele in sich, die gesehen werden will, die sich entwickeln möchte, die der Ganzheit entgegenstrebt.

Wie konnte es nur so weit kommen?  Wie konnten wir nur unsere Einzigartigkeit vergessen, das Wunder der Schöpfung, das sich an uns vollzog? – Wir müssen wieder den kritischen Geist in uns entdecken. Wir müssen alles, was uns Staat, Schulen und Religionen vorschreiben, kritisch hinterfragen.  Welche Qualifikationen haben andere Menschen, um uns zu sagen, was gut und was schlecht für uns sein soll?  Wir müssen erwachen, die Verantwortung für uns selbst übernehmen, sie keinem anderen überlassen. Die Verantwortung für unsere Gesundheit, für unsere Ausbildung, für unseren Glauben und vor allem für unsere Seele, das sind unsere höchstpersönlichen Aufgaben in unserem Leben.  Kein Politiker, kein Lehrer und kein Geistlicher sind in der Lage, Verantwortung für uns zu übernehmen. Wir allein sind es, die unser Leben eigenständig in die Hand nehmen müssen, ein ganzes Leben lang, niemals nachzulassen in der Weiterentwicklung von uns selbst.

Mittwoch, 11. Februar 2026

Der Weg zur Wahrheit

Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben - ist der wichtigste Satz, den uns Christus hinterlassen hat. Er ist für jeden Menschen persönlich bestimmt, auch wenn sich kirchliche Institutionen zum Verwalter dieses Satzes gemacht haben.

Den Weg zu finden, ist die persönliche Aufgabe eines jeden Menschen. Aber die Mehrheit von uns ist faul und träge. Wo ist der Weg, fragen wir, wer zeigt uns den Weg? -  Es gibt niemanden, der uns unseren Weg zeigen kann. Der Weg   jeden Menschens ist verschieden, jeder muss seinen eigenen Weg finden. Keiner kann uns unseren Weg zeigen, nur wir selbst kennen unseren Weg. Es ist der Weg zu unserem:  Ich bin Sein.

Das gleiche gilt für die Wahrheit. Was ist die Wahrheit – fragen wir, was wenn alles um uns, und wir selbst, nur Illusion sind?  Und wieder lautet die Antwort: Wir selbst sind die Wahrheit, die Wahrheit kann uns nicht von anderen verkündet werden. Die Wahrheit finden wir nur in uns.  Es gibt Millionen von Wahrheiten, aber nur unsere eigene innere Wahrheit ist entscheidend, sie ist die Wahrheit unseres Ich, unseres Lebens.

Und dann die Frage nach unserem Leben. Was ist das Leben, gibt es ein Leben nach dem Tod, ist Leben ewig?  -  Die Antwort liegt wieder in uns selbst.  Mein -Ich bin – ist das Leben, mein Ich in dieser Welt, und mein Sein als Teil des Schöpfergeistes, als Teil der Schöpfung und als Teil des Geistes, aus dem alles entsteht und in den alles vergeht, Schöpfer und Geschaffenes, als geistige und untrennbare Einheit, den Willen des Schöpfergeistes in uns erfüllend, durch unser Leben.

Noch ein Wort zu der Aussage: niemand kommt zum Vater, denn durch mich -. Auch dieser Satz wird oft missverstanden. Wir sind Teil des Vaters, wir haben den Vater nie verlassen. Auch wenn wir vergessen haben, wer wir sind, sind wir beim Vater.  Der Vater ist das Leben in uns und um uns.  Der Vater in uns zeigt uns den Weg durch seine Schöpfung, und wir sind sein Sohn, als ewiger Teil des Lebens, den Gesetzen des Seins in uns folgend. Wir sind Weg, Wahrheit und Leben in Einem, so betreten wir die Welt und suchen den Weg zurück zum Vater.

Samstag, 31. Januar 2026

Bewusstes Handeln

Wir müssen erst unsere Aufmerksamkeit auf unser unbewusstes Handeln lenken, um uns unseres aktiven Bewusstseins bewusst zu werden. Der überwiegende Teil unserer  Körperaktivitäten, die uns am Leben erhalten, erfolgt unbewusst. Unsere Atmung, nahezu alle Aktivitäten des Körpers, die seiner Erhaltung dienen, selbst unser Denken erfolgt weitgehend unbewusst, ohne dass wir es merken.

Daneben bleibt uns aber noch genügend Energie, sich dem bewussten Handeln zu widmen. Fast jede aktive Tätigkeit können wir bewusst oder unbewusst machen. Wenn wir gedankenlos und unkonzentriert handeln, kommt nur selten etwas Sinnvolles zustande. Aber die kleinste Tätigkeit wird zu etwas Besonderem, wenn wir ihr unsere ungeteilte Aufmerksamkeit widmen. Es macht einen grossen Unterschied, ob ich meine Zähne gedankenlos putze, oder ob ich mit meiner Aufmerksamkeit bei den Zähnen bin und mich jedem Zahl zuwende. Meine Zähne werden es mir danken. Im Sport, in den Schulen und Universitäten werden Spitzenleistungen nur erreicht, wenn wir uns  voll und ganz dem Leistungsprozess widmen. Diesen Text kann ich nur schreiben, weil ich ganz mit meinen Gedanken  in meinem Bewusstsein bin und Leistung abrufe.

Unser Körper braucht auch unsere Aufmerksamkeit, um  gut zu funktionieren. Wir sollten viel häufiger in unserem Körper sein, bei den einzelnen Organen, um ihre Tätigkeit zu unterstützen, ihnen die richtige Ernährung und Bewegung zuführen. Wenn wir unseren Verstand nicht durch Konzentration fordern, bewegt sich in unserem Kopf ein unproduktives Gedankenkarussell. Das gleiche geschieht bei unkontrolliertem Konsum von Fernsehen und Social Media, auch bei unbewusstem Essen und Trinken. Die Folgen erleben wir in den Arztpraxen und Kliniken, Menschen, die wie Zombies durch ihr Leben laufen, weil sie gedankenlos leben und sich unkontrolliert Essen, Alkohol, und anderen Massenkonsum zuführen.  Auch Sport ist nur sinnvoll und erfolgreich, wenn wir mit unserem Geist dort sind, wo wir Leistung abrufen.

Unser ganzes Leben wird nur dann erfolgreich sein, wenn unser gesamtes Tun und Lassen bewusst geschieht, wenn wir uns nicht der Gedankenlosigkeit und dem oberflächlichen Freizeitgenuss hingeben. Wir brauchen zwar immer wieder kurze Zeiten der Ruhe und Entspannung, um dann wieder uns ganz den Aufgaben zu widmen, die vor uns liegen. Dann wird uns fast alles gelingen, was wir uns vornehmen. Achtsamkeit und bewusstes Handeln sind das Geheimnis für ein erfolgreiches Leben.


Samstag, 24. Januar 2026

Quantenwelten

Die modernen Naturwissenschaften haben uns tiefe Einblicke in den Schöpfungsmythos ermöglicht. Wir wissen inzwischen, dass wir Quanten allein durch unsere Beobachtung verändern können. Noch wissen wir nicht, ob die Welt des Mikrokosmos noch kleinere Einheiten enthält. Aber eins wissen wir, dass wir die Welt mit unserem Geist nicht nur beeinflussen, sondern unsere Welt aus dem uns angeborenen Geist erschaffen. Fast möchte man den Schriftgelehrten der alten Religionen zurufen, «Hört auf Worte auszulegen, studiert Physik, um die Schöpfung der Welt zu begreifen.» Die Quantenphysik  hat den Beweis erbracht, dass wir aus Geist geboren werden,  dass der Geist die Form bewegt,  die Welt aus Geist geformt ist, und das seit ewigen Zeiten.  Die Schöpferkraft formt eine Welt nach unseren Vorstellungen,  ein jeder seine eigene Welt.  Aber auch die Tiere, die Pflanzen und der ganze Kosmos, alles, was wir Welt nennen, entsteht aus diesem Geist. Die ganze Schöpfung ist einzigartig, nichts ist mit dem anderen identisch, jedes Blatt und jede Blume ist verschieden.  Das, was wir Welt nennen, ist ein einziges Wunder von unzähligen Welten.

Nur dem Menschen ist es gegeben, den Schöpfergeist in sich wahrzunehmen. Und so formen wir unsere Welt nach unserem Bild.  Voller Schöpferwillen betreten wir die Welt der Erscheinungen, erfüllt von dem Geist, der die Welt formt. Wir haben nicht nur den Schöpfergeist in uns, sondern auch den Schöpferwillen. Wir formen unsere Welt nach unserem Bild.   

Welten entstehen und vergehen. Unser Bild von der Welt verändert sich, wenn wir begreifen, dass  neben unserer Welt, in der wir leben, Milliarden von anderen Welten existieren, keine Welt wie die  andere. Und aus dem Geist, den wir den Vater nennen, beeinflussen wir nicht nur unsere eigene Welt, sondern auch alle Welten, die mit uns in Berührung kommen. Formen entstehen, ändern sich und  vergehen. Aber der Geist, der dies alles erschafft, vergeht nicht. Das Erschaffene ändert im Lauf der Zeit nur seine Form.  Kein Quant  und kein Molekül geht je verloren, es wird vom Schöpfergeist nur beeinflusst und formt seine Welt.   

Die Welt, die um uns ist, und die unser menschlicher Geist begreifen kann, ist nur eine Welt von vielen. Sie wäre nicht so entstanden, wenn unser Schöpfergeist sie nicht so gewollt hätte. Auch wenn der Mensch sich seines Geistes nicht bewusst ist, formt sich seine Welt. Es fehlt dann aber der Schöpfungswille und die Welt scheint an der Oberfläche zu verharren. Wie ein Ast, der keine Früchte trägt,  verdorrt  er am Baum des Lebens.