Samstag, 24. Januar 2026

Quantenwelten

Die modernen Naturwissenschaften haben uns tiefe Einblicke in den Schöpfungsmythos ermöglicht. Wir wissen inzwischen, dass wir Quanten allein durch unsere Beobachtung verändern können. Noch wissen wir nicht, ob die Welt des Mikrokosmos noch kleinere Einheiten enthält. Aber eins wissen wir, dass wir die Welt mit unserem Geist nicht nur beeinflussen, sondern unsere Welt aus dem uns angeborenen Geist erschaffen. Fast möchte man den Schriftgelehrten der alten Religionen zurufen, «Hört auf Worte auszulegen, studiert Physik, um die Schöpfung der Welt zu begreifen.» Die Quantenphysik  hat den Beweis erbracht, dass wir aus Geist geboren werden,  dass der Geist die Form bewegt,  die Welt aus Geist geformt ist, und das seit ewigen Zeiten.  Die Schöpferkraft formt eine Welt nach unseren Vorstellungen,  ein jeder seine eigene Welt.  Aber auch die Tiere, die Pflanzen und der ganze Kosmos, alles, was wir Welt nennen, entsteht aus diesem Geist. Die ganze Schöpfung ist einzigartig, nichts ist mit dem anderen identisch, jedes Blatt und jede Blume ist verschieden.  Das, was wir Welt nennen, ist ein einziges Wunder von unzähligen Welten.

Nur dem Menschen ist es gegeben, den Schöpfergeist in sich wahrzunehmen. Und so formen wir unsere Welt nach unserem Bild.  Voller Schöpferwillen betreten wir die Welt der Erscheinungen, erfüllt von dem Geist, der die Welt formt. Wir haben nicht nur den Schöpfergeist in uns, sondern auch den Schöpferwillen. Wir formen unsere Welt nach unserem Bild.   

Welten entstehen und vergehen. Unser Bild von der Welt verändert sich, wenn wir begreifen, dass  neben unserer Welt, in der wir leben, Milliarden von anderen Welten existieren, keine Welt wie die  andere. Und aus dem Geist, den wir den Vater nennen, beeinflussen wir nicht nur unsere eigene Welt, sondern auch alle Welten, die mit uns in Berührung kommen. Formen entstehen, ändern sich und  vergehen. Aber der Geist, der dies alles erschafft, vergeht nicht. Das Erschaffene ändert im Lauf der Zeit nur seine Form.  Kein Quant  und kein Molekül geht je verloren, es wird vom Schöpfergeist nur beeinflusst und formt seine Welt.   

Die Welt, die um uns ist, und die unser menschlicher Geist begreifen kann, ist nur eine Welt von vielen. Sie wäre nicht so entstanden, wenn unser Schöpfergeist sie nicht so gewollt hätte. Auch wenn der Mensch sich seines Geistes nicht bewusst ist, formt sich seine Welt. Es fehlt dann aber der Schöpfungswille und die Welt scheint an der Oberfläche zu verharren. Wie ein Ast, der keine Früchte trägt,  verdorrt  er am Baum des Lebens.

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