Sonntag, 8. März 2026

Das Körpergedächtnis

Eine der wichtigsten angeborenen Eigenschaften des Menschen ist das Körpergedächtnis. Aus der Medizin kennen wir das Zellgedächtnis, - durch Impfung von einem Serum werden die Zellen immunisiert um sich gegen eine Reihe von Krankheiten zu schützen. Das Zellgedächtnis ist aber nur ein kleiner Teil des Körpergedächtnisses.  Der Mensch ist schon von Geburt an über ein,   viele Generationen zurück reichendes, Körpergedächtnis ausgestattet.  Dieses Gedächtnis reicht wahrscheinlich bis in graue Vorzeit zurück.

Wir haben ein angeborenes Bewusstsein für Gefahren. Angst ist ein Schutzmechanismus, den wir über Generationen entwickelt haben. Die Medizin ordnet dieses Gedächtnis dem Nervensystem zu. Wahrscheinlich spielt aber auch die Seele des Menschen eine Rolle. Sie bewahrt  die Erlebnisse der Vergangenheit, im Körpergedächtnis, durch viele Generationen bis zum heutigen Tag . Nur so sind viele instinktive Reaktionen in uns erklärbar.

In der indischen Weisheitslehre spricht man vom Karma, mit dem wir geboren werden. So wie es hochentwickelte Familien gibt, in denen immer wieder Menschen mit einer besonderen Begabung geboren werden, so gibt es auch ein dunkles Karma, wo Menschen sich nicht von ihren  kriminellen Energien freimachen können. In den alten Kulturen sind sich die Menschen dieses angeborenen Karmas bewusst gewesen. Das Karma ist mit unserer Verflechtung mit der Welt verbunden. Es tritt nur in Erscheinung, wenn die Seele wiedergeboren wird. Wir können uns von einem nicht gewünschten  Karma nur befreien, wenn wir uns unseres Körpergedächtnisses bewusst werden. Bewusst werden heisst den Geist der Erkenntnis in unseren Körper eintreten lassen.

Das Körpergedächtnis das uns hilft, Gefahren und Widerstände in der Welt zu begegnen, ist aein wertvoller Helfer für unser Leben.  Wie alle  Erscheinungen in der Welt hat es einen dualen Charakter, die dunkle Seite belastet unser Leben, die helle Seite des Karmas hilft uns auf unserem Weg durch die Welt. Wir können das Eine nicht ohne das Andere haben.


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