Dienstag, 17. Januar 2017

Beziehungen




Unsere Beziehungen zu anderen Menschen leiden darunter, dass wir sie über den Verstand abwickeln. Wenn ich eine problematische Beziehung habe und darüber nachdenke, was alles nicht funktioniert, dann ist der beste Weg in mich selbst hinein. Nicht in meinen Kopf, wo mich meine Gedanken empfangen, nein in meinen inneren Körper. Ich gehe hinein in die Stille, dorthin wo ich keine Gedanken mehr empfange, auf die tiefste Ebene meines Seins. Auf dieser Ebene empfinde ich den anderen Menschen in seiner Essenz, denn seine und meine Essenz sind eins. Wenn ich dann in die Welt der Gedanken zurückkehre, finde ich nicht mehr einen Sturm, sondern eine sanfte Brise vor.

Montag, 9. Januar 2017

Schönheit


Wir alle kennen Momente, in denen uns Schönheit bewusst wird. Dabei ist Schönheit ständig um uns. Schönheit hat mit unserem Bewusstseinszustand zu tun. Nur wenn wir bei uns selbst sind, wenn nicht unsere Gedanken mit den vielen Ablenkungen uns den Blick verstellen, können wir Schönheit sehen. Können wir auch Schönheit schaffen? Schönheit ist immer schon da, wir können Sie in allem erleben, wenn wir den Blick öffnen. Der Künstler, wenn er in sich das sieht, was aus ihm heraus entsteht, die Mutter, wenn sie auf ihr Kind blickt, der Mensch,  der auf seine tägliche Arbeit blickt, und sieht, das alles was er macht gut wird, der Nichtstuende, der in sich hineinblickt und die Schönheit seiner eigenen Schöpfung bewundern kann.   Es ist nur eins Voraussetzung, ich muss ganz im jetzigen Moment anwesend sein, mich meiner selbst bewusst sein, dann wird mir auch meine ganze Welt bewusst, und alles was ich tue und was ich nicht tue erblüht in Schönheit

Freitag, 6. Januar 2017

Lebenskrisen


Immer wieder auf unserem Weg geht es nicht nur nach oben, sondern auch nach unten. Der Weg nach unten kann in persönliche Krisen führen, wir können nicht akzeptieren, dass es auch nach unten gehen kann. Das kann im Beruf sein, wo wir unsere Arbeit verlieren oder mit unserer Arbeit unzufrieden sind, das kann eine Krankheit sein, das kann in der Ehe und Partnerschaft sein, eine Schaffenskrise bei Künstlern und Schriftstellern. Was uns nicht hilft sind negative Gedanken in einer solchen Situation, negative Gedanken vergiften uns selbst und unser Umfeld.  Wenn wir in eine Krise geraten hilft nur,  wenn wir uns für einen von drei Wegen entscheiden.

Wir trennen uns von dem, was die Krise auslöst.

Wir ändern das, was die Krise auslöst.

Wir nehmen das bewusst an, was die Krise auslöst.

Der letztere Weg scheint der einfachste zu sein, weil ich nichts zu ändern brauche. Er ist aber wahrscheinlich der schwerste, denn er bedeutet, dass ich den Weg nach innen gehen muss,  die negativen Gedanken abschalten muss, die ich zur Krise habe.  Ich habe eine Krankheit, ich nehme die Krankheit an, als Teil meines Weges. Die Krankheit will mir helfen, mich zu finden.

Ich habe Probleme mit meinem Partner, ich mache mir klar, dass ich es bin die die Probleme hat, das nicht mein Partner das Problem ist.

Ich habe Probleme in meinem Beruf,  ich muss mich fragen, ob die Probleme nicht von mir verursacht werden. Kein Beruf ist problematisch, ich selber schaffe das Problem.

Ich bin in einer Schaffenskrise, sei es weil mir keine guten Gedanken kommen, oder weil ich zu faul bin, sie umzusetzen:  ich nehme die Situation an, wie sie ist, ich nehme auch meine Faulheit an,  sie ist wie sie ist. Vielleicht brauche ich eine Pause, um meine Kreativität zurückzugewinnen.

Was mir nicht weiterhilft ist, die Ursachen im Aussen zu suchen, die Schuld bei anderen, in den Umständen zu suchen, im falschen Beruf, im falschen Partner, im falschen Ort. Alles ist richtig, wenn ich es als richtig annehmen kann. Falsch wird es nur durch mein eigenes Denken, es verdunkelt sich und ich werde innerlich krank.  Um die Krise zu überwinden hilft nur handeln oder nicht handeln. Beides ist der richtige Weg, es kommt auf mich an, welcher Weg der richtige für mich ist. Negative Gedanken aber helfen mir nicht weiter.

Mittwoch, 4. Januar 2017

Negative Gedanken



Wenn wir negative Gedanken haben, verändert sich unser gesamtes Umfeld. Es ist, als ob wir in eine kleine Kammer eingeschlossen wären, mit einem Fenster, das von unseren Gedanken mit so dunklen Flecken übersät ist, dass der Blick nach aussen nicht mehr möglich ist. Die Gedanken drehen sich im Kreis, immer  um uns, um unsere Person, um alles was falsch gelaufen ist in der Vergangenheit, um die  dunkle Zukunft, suchen nach Schuldigen, die dafür verantwortlich gemacht werden, warum in unserem Leben nicht alles so gelaufen ist, wie wir es uns einmal vorgestellt haben. Entsprechend wird die Zukunft in den düstersten Farben gesehen. Dieser Zustand kann so stark werden, dass die Psychologen von Depression sprechen.  Menschen die mit uns leben werden in Mitleidenschaft gezogen, sie werden oft angesteckt und nur der sehr gesunde  Mensch hält dem dunklen Gedankensturm stand. Dabei liegt der Schritt in die Gesundung ganz nah, es ist der Schritt zum Fenster, zum Licht, das hinter den dunklen Scheiben  liegt. Öffne ich das Fenster, dann strömt das Licht hinein, das die ganze Zeit durch meine dunklen Gedanken verborgen war. Das Licht öffnet mich     der Gegenwart des jetzigen Momentes, die dunklen Gedanken verblassen,  ich lasse  die  Schönheit dieser Welt in mein Inneres, ich trete aus der einsamen Kammer in die Natur,  der Quälgeist in meinem Hirn wird zum Schweigen gebracht, ich erlebe  die Zukunft im Jetzt, ich lerne wieder fliegen und mich  wie die Vögel am Himmel fühlen,  Ich öffne mich wieder dieser Welt und dem Himmel in mir. Ich werde wieder der, der ich einmal war.

Samstag, 31. Dezember 2016

Mein problematisches Ich



Wenn ich geboren werde kenne ich keine Probleme.  Erst mit zunehmendem Alter beginnt mein Verstand Probleme zu sehen. Probleme entstehen, wenn durch das Geschehen um mich Situationen entstehen, die mein Verstand als nicht vereinbar mit meiner Vorstellung von meinem Selbst einordnet. Dabei ist allein die subjektive Wahrnehmung entscheidend. Was bei mir problematisch erscheint,  führt bei einem anderen zu keinem Problem.  Es scheint daher nur subjektive Probleme, keine objektiven Probleme zu geben. Was entscheidet, ob ich ein Problem habe?  Allein meine subjektive Wahrnehmung einer Situation.  Was ist der Auslöser für diese subjektive Wahrnehmung?  Mein Verstand der ein Ego in mir geschaffen hat, das etwas als Problem empfindet.  Wenn ich den Verstand  mit seinem Denken ausschalte, den Denker in mir zum Schweigen bringe, nehme ich die Probleme nicht mehr wahr. Oder wie der Buddhist sagt:  Kein Ego, keine Probleme.

Samstag, 24. Dezember 2016

Meine Weihnachtsgeschichte


Wenn ich Heiligabend mit meiner Familie, meinen  Kindern und Enkeln Weihnachten feiere, denke ich mit Dankbarkeit an die vielen Weihnachten zurück, die wir in Frieden verbringen durften. Heute schauen die kleinen Enkel auf die Krippe und hören die Geschichte von Maria und Josef und dem Christuskind.  Und mir wird bewusst, wie schnell die Zeit unseres Lebens verstrichen  ist und  wie sich in mir das Bild  der Weihnachtsgeschichte vom äusseren Geschehen  in eine andere Dimension verschoben hat.  Ich blicke auf  den Stall mit der Krippe und mir wird bewusst,  dass ich selber dieser kleine vergängliche Stall bin in dem das Weihnachtsgeschehen  stattfindet.  -  In mir selbst wird heute das Kind geboren. Das Kind ist  das Licht,  das  die Dunkelheit  meiner Unwissenheit besiegt.   Ochse und Esel schauen nur noch zu,  sie sind meine menschliche unbewussten Welt,  die ich überwunden habe, denn das Licht der Erkenntnis verdrängt das Unbewusste in mir . Heute wird in dieser heiligen Nacht für alle Menschen  das Licht  geboren,  das tiefere  Bewusstsein  um unser menschliches Sein.  Und die Weisen aus dem Morgenland bringen uns als Gabe  das Wissen um die Fülle  des Lebens, den eigentlichen Reichtum dieser Welt.  Heute  vollzieht sich die Weihnachtsgeschichte  in mir und in jedem, der die Heiligkeit dieser Nacht verspürt.   Der  Stern über der Krippe ist das Licht der höheren Erkenntnis die  jeder erfährt, der die tiefe Symbolik des Geschehens in Bethlehem erkennt.      

Sonntag, 20. November 2016

Was ist



Gott -  die allumfassende übergeordnete Intelligenz

Himmel – die Gegenwart Gottes in allem

Erde – Energie in verschiedenen Frequenzen

Energie – individualisierte übergeordnete Intelligenz

Liebe – das Erkennen Gottes in Allem

Leben – göttliche Energie

Sinn des  Lebens -  Erleuchtung

Erleuchtung -  Erwachen des Menschen

Erwachen – Erkennen der Anwesenheit Gottes in Allem

Erlösung – Freiheit von Gedanken und Formen

Frieden – jenseits von Selbst und Vernunft

Jetzt – jenseits der Illusion von Zeit

Geburt – individualisierter Raum

Tod – Rückkehr in das Sein