Für mich sind Bilanzen, wenn sie mich selbst betreffen, mehr als blosse Zahlen. Gestern erhielt ich die Zahlen des vergangenen Jahres für unseren Betrieb an einem der schönsten Flecken der Erde. Vor mir lag plötzlich die Geschichte der letzten 20 Jahre. Die langen Jahre des Aufbaus, die Menschen die mich begleiteten, die Enttäuschungen und Widerstände mit denen ich leben musste. Aber ich sah immer den gewaltigen Fluss an meiner Seite, der dort seit Millionen von Jahren durch Felsen und Katarakte schäumte, unbeeindruckt von allen Widerständen. Für mich sind die Bilanzen mehr als Zahlen, sie erzählen Geschichten, sie legen Zeugnis ab vom Leben, von Menschen, die in mein Leben traten und wieder gingen, von Menschen, die halfen und Menschen, die Schaden mit sich brachten. Und die Kraft, die alles bewegt und alles zusammenhält, ist man selbst, zusammen mit den Menschen, die ihre Lebenskraft mit einbrachten. Und wie der grosse Fluss an meiner Seite, bin ich unbeeindruckt von allen Widerständen, meinem Ziel entgegengegangen, um meinen Teil der Geschichte dieses Ortes zu erfüllen. - Die Bilanz vor mir erzählt den Anfang, als wir begannen, sie erzählt von den Widerständen, die unsere Entwicklung zurückwarfen und wie wir unbeirrt unseren Weg gingen. Sie erzählt von den Menschen, die diesen Weg mitgingen oder die dem Fluss des Lebens Widerstand geleistet haben. Sie berichtet aber auch, wie wir heute in ruhigere Wasser gelangt sind und die Früchte unseres Tuns vor uns liegen. Als der Philosophenkaiser davon sprach – Sein Schicksal zu erfüllen - da ging es darum, zu begreifen, dass wir unser Schicksal annehmen müssen, in welcher Form es auch immer auf uns zukommt. -Mir hat das Schicksal wunderbare Jahre an diesem legendenreichen Fluss gegeben und ich habe begriffen, warum so viele andere Schicksale mit meinem verbunden waren. Wunderbar, was eine Bilanz so alles erzählen kann.
Sonntag, 28. August 2022
Donnerstag, 25. August 2022
Rollenspiele
Ich erinnere mich, dass ich einmal besorgt war, weil eines
meiner Kinder mit Freunden Rollenspiele
veranstaltete. Es erinnerte mich an Theaterspielen, die eingenommene Rolle
beschäftigte stark ihre Phantasie, und ich befürchtete, dass diese
Phantasiegestalten von einem noch nicht
stark ausgebildeten Verstand vielleicht
als falsche Realitäten wahrgenommen werden könnten. – Ich beruhigte mich bei
näherem Nachdenken, dass es vielleicht eine Imitation der Erwachsenen sein
könnte, die doch auch nichts anderes taten, als Rollen zu spielen. Wohin ich
auch schaute, Erwachsene die sich mit einer Rolle identifizierten, die sie nur dem Namen nach, aber nur in den seltensten
Fällen in der Realität auch waren.- Der gute Ehemann, die brave Hausfrau, der
allwissende Arzt, der moralische Pfarrer, der rechtsprechende Richter, der
kluge Advokat, - alle meistens nur Rollenspieler. Vielleicht hatten die Kinder
das erkannt und spielten in ihrer Zauberwelt die Rollen der Erwachsenen als
Märchengestalten nach. -Heute sehen wir
in den Social Media eine ähnliche Entwicklung,
Jugendliche die als glückliche, schöne Menschen wahrgenommen werden wollen,
aber es in den seltensten Fällen sind. Und andere Jugendliche, die ständig an
ihrem Handy hängen und diese Selbstdarsteller idealisieren. Trugbilder als
Ideale. Denjenigen, denen es am Besten gelingt sich als glücklich und schön darzustellen,
erhalten von der Werbeindustrie Aufträge und verdienen schon in jungen Jahren
gutes Geld. Eine Scheinwelt wird als
reale Welt von ihren Followern wahrgenommen und idealisiert, eine Welt, die keine negative Seite zu kennen
scheint. Was aber, wenn die
Protagonisten in dieser Scheinwelt
scheitern, weil die Wirklichkeit eine andere ist? Und was, wenn im späteren Leben die
Rollenspiele der Erwachsenen an ihre Grenzen gelangen und die Rollen als die
Aufführung schlechter Schauspieler entlarvt werden? - Wie
können Jugendliche, die schon so früh an falsche Selbstdarstellungen herangeführt
werden, zu selbständig denkenden, selbstkritischen Menschen werden? Die Wahrscheinlichkeit ist grösser, dass aus
ihnen Zombies werden, die sich nicht
mehr aus den Fängen der Werbeindustrie befreien können. Für mich gilt, wo immer ich auf Rollenspiele
stosse, - ich senke meinen Daumen.
Sonntag, 21. August 2022
Im Fluss des Lebens - und was wir vergessen haben
Dem Fluss des Lebens können wir uns nicht entziehen. Von der
Geburt an sind wir in eine Lebenssituation hineingeboren, in eine Familie, ein Land, eine
politische Situation. Wir schwimmen mit der Strömung, und unsere Kräfte reichen
nicht, gegen die Strömung zu schwimmen. Was wir ändern können, sind unsere
Lebensumstände, das was sich durch
Intelligenz, Anstrengung, Ausbildung und Energie ändern lässt. Man könnte dies
die dynamische Dimension unseres Lebens nennen, das was wir beeinflussen
können. Was aber die Meisten von uns vergessen, ist
die Dimension der Tiefe, das was sich
nicht bewegt, und doch ein Teil des Lebensflusses ist, das was von der
Oberfläche des Wassers nicht sichtbar und doch da ist , und ohne das es den Lebensfluss
nicht gäbe. Es ist die statische Dimension unseres Lebens, das was uns ausmacht, unsichtbar und doch da, für die Sinne nicht
erfassbar und doch Ursprung aller Sinne und allen Denkens, Ursprung unseres
Lebens. Wenn wir uns an diese Dimension der Tiefe, in uns erinnern, sind wir direkt mit der Kraft des Lebens
verbunden, aus der Alles fliesst, und doch in uns ruht, unveränderlich und
unergründlich. Wem es gelingt seine eigene Dimension der Tiefe zu entdecken, der
gewinnt Zugang zu den Kräften des Lebens, und sein Weg wird anders verlaufen, als
wenn er nur an der Oberfläche geblieben wäre. Es ist der Zugang zu uns Selbst, den ein Einstein,
Beethoven und Goethe wahrscheinlich gefunden haben, der Weg aus dem Zweifel,
aus der Verzweiflung, zurück in die Einheit,
in die Einheit von Tiefe und
Oberfläche, von Raum und Energie, von Leere und Materie, von Dualität in Unität.
Das Einzige was es dazu braucht ist das
Erinnern, an das was wir vergessen haben, unsere Dimension der Tiefe.
Mittwoch, 17. August 2022
Wenn ein Physiker heiratet
Die meisten Menschen besinnen sich bei einer Hochzeit auf
alte kirchliche Bräuche zurück, selbst wenn sie den Kirchen bereits entglitten
sind. Oft ist es nur der äussere Rahmen, der den Menschen etwas bedeutet, oft
auch der Wunsch der Ehe einen tieferen Sinn zu geben. Bei Physikern gelten noch
andere Gesetze, aus der tieferen Einsicht in die Funktionen des Kosmos. .- Mit den modernen Naturwissenschaften,
entdeckten die Physiker, dass der Mensch im Wesentlichen aus leerem Raum besteht und nur zu einem sehr
kleinen Teil aus Materie und begaben
sich auf der Suche, welche Eigenschaften der leere
Raum wohl enthalten könnten. - So wäre es nicht verwunderlich, wenn ein
Physiker sich fragt, was geschieht, wenn sich zwei Menschen, also zwei leere
Räume verbinden? - Derjenige der glaubt,
der leere Raum enthalte nichts als
Leere, kommt zu dem Schluss, eine Verbindung von zwei leeren Räumen könne nicht
stattfinden. Für ihn findet eine Verbindung nur auf der Ebene der Materie, der
Polarität statt, zwei unterschiedliche
Pole werden voneinander angezogen. Er
denkt wie der überwiegender Teil der Menschheit und begreift die Verbindung von
Mann und Frau nur auf der materiellen Ebene. - Wer aber den Raum der Leere als das allumfassende
Potential begreift, als die
übergeordnete Intelligenz, die Allem
innewohnt, der ist in eine andere
Dimension gewechselt, er hat zu seiner eigentlichen
geistigen Identität gefunden. Er erkennt
in der Leere das Eigentliche, das ihn ausmacht, das
Leben selbst, die Kraft, in der sich alle Polarität der Welt aufhebt .- Ein Bild, um dies zu veranschaulichen: Wir stehen vor einem See, was wir sehen ist
die Oberfläche und wir sind die Welle, die sich im Wind des Schicksals bewegt.
Aber unter der Welle, die geheimnisvolle Tiefe der Wasser, unbewegt und ewig, und die Welle ohne die Tiefe der Wasser nicht
denkbar. - Der leere Raum ist vergleichbar mit der Tiefe des Wassers,
ohne die Dimension der Tiefe ist die
Welle nicht zu verstehen, ohne die Dimension der Leere ist das Menschsein
unbegreifbar. - Es ist das was die
Schöpfung von Anbeginn der Menschheit
anstrebt, das Erwachen des Menschen, ein neues Sehen, das Begreifen der
Dimension der Tiefe, das Erfassen der Leere als die eigentliche Kraft aus der
wir entstehen und in die wir auf unserem Weg durch die Zeit zurückkehren. – Wenn zwei Menschen sich für einen gemeinsamen Weg verbinden, dann wird für wenige Momente die Dualität des Menschseins aufgehoben. Wenn sie auch die Dimension der Tiefe in ihrem
Leben erkennen, dann werden sie zur
Einheit, dann kommt es zu einer Fusion
der Seelen, dann entsteht neues Leben. Es ist der heiligste Moment im Leben
eines Menschen, das Erwachen und das Erkennen der Fülle des Seins in sich und im Anderen, die Leere als die allumfassende
Fülle, als die tiefste Wahrheit unseres Lebens. Wer könnte dies besser verstehen als ein Physiker?
Sonntag, 7. August 2022
Kann ich an Gott glauben?
Eine der grundlegenden Fragen unseres Lebens. Weise und Philosophen haben nach Antworten gesucht. Und wahrscheinlich gibt es kein Richtig oder Falsch als Antwort. - Als es noch keine Welt, keine Lebewesen, kein All, und keine Zeit gab, da war schon das Ewige da, das Allumfassende. Und als die Welt und die Lebewesen entstanden, da entstanden sie ganz aus dem Allumfassenden. Und das ewige Nichtbenennbare wurde zum Gegenständlichen, zum Fassbaren, blieb aber gleichzeitig das Nichtgegenständliche, das Unfassbare. Das Ewige wurde zum Zeitlichen und blieb dennoch das Ewige. Und als der Mensch mit seinem Verstand geschaffen wurde, da fiel er aus der Ewigkeit in die Zeitlichkeit und der Verstand senkte sich wie ein Schleier zwischen ihn und das ewige Leben. Und obwohl die ganze Schöpfung und der Mensch ganz aus dem ewigen Göttlichen entstand, blieb es dem Menschen überlassen, den Schleier der Trennung zwischen sich und Gott zu heben und sich des Göttlichen bewusst zu werden, oder aber den Schleier der Illusion zwischen sich und dem Göttlichen zu belassen. - So ist es geblieben, seit der Mensch denken kann: Das ewige Leben, das was wir Gott nennen, ist in Allem, ob wir es erkennen können oder ob wir in Unwissenheit verbleiben. Die ganze übrige Schöpfung lebt in Unwissenheit und ebenso der grösste Teil der Menschheit, und sie wird dennoch von der schöpfenden Kraft geliebt. Und es kommt nicht darauf an, ob der einzelne Mensch sich aus dieser Unwissenheit befreit, zu einem erwachten Wesen wird, er wird von der allumfassenden Kraft in gleicher Weise geliebt, wie die unbewusste Schöpfung. Aber wenn der Schleier des Verstande sich für den erwachenden Menschen hebt und er erkennt, dass er Teil dieser schöpferischen Kraft ist, die Alles seit ewigen Zeiten schafft, dann offenbart sich das Ewige im Menschen, und es ist das, auf was die Schöpfung seit Anbeginn wartet, sich im erwachenden Bewusstsein des Menschen selbst zu erkennen.- Und ja, wir können nicht an Gott glauben, nicht an die zeitlose Ewigkeit, nicht an das ewige Leben in uns, - und wir werden dennoch aus der Ewigkeit in die Endlichkeit geboren, so wie die ganze Schöpfung. - Und der schöpferische Geist liebt mich in gleicher Weise, unabhängig davon, ob ich mir dessen bewusst bin. Denn wenn der Mensch erwacht, dann braucht er nicht mehr zu glauben, dann weiss er, wer er wirklich ist, - ein Wesen, aus der Ewigkeit in die Endlichkeit geboren, ganz aus dem Allumfassenden entstehend, Teil der göttlichen Wirklichkeit. Dann hat sich Glaube in Wissen verwandelt.
Samstag, 30. Juli 2022
Wenn ich nicht gesehen werde
Ich treffe immer wieder Menschen, die mit ihrem Leben nicht
zurechtkommen. Gescheiterte Lebensentwürfe,
geschiedene Ehen, Zerwürfnisse in
den Familien - und das über Generationen. Immer wenn ich dann näher
hinschaute, sah ich Menschen die von ihren Eltern nicht gesehen wurden, ein
Vater, der seine Tochter nicht sah, weil er sich einen Sohn gewünscht hatte,
eine Mutter, die auch schon eine egoistische exzentrische Mutter hatte, bei der
es sich nur um sie selbst ging, und die ihre Tochter nicht sehen konnte, weil
sie selbst nie gesehen wurde. Wir können es verstehen, warum Menschen ihre Kinder nicht sehen können, sie haben es selber nie erfahren, helfen
können wir diesen Menschen nicht - Das Schlimmste,
was einem jungen Menschen geschehen kann, ist von seinen Eltern nicht
wahrgenommen zu werden. Wahrnehmen heisst, das eigentlich Wahre, die Seele des
andern zu erfassen, wenn die Seele zur
Seele spricht, wenn die Sprache Liebe ist und Liebe der Mantel, der den Anderen
umhüllt, ihn beschützt ihn tröstet, wenn er des Trostes bedarf. Wer Liebe von
seinen Eltern nicht erfahren hat, der hat nicht das Heiligste erfahren, das
Eltern ihren Kindern geben können, der wird durch das Leben gehen, immer auf
der Suche nach Liebe, und sie nur selten finden. Liebe wird dann oft ersetzt
durch Sex, durch Erwerb von Dingen, durch beruflichen Erfolg und Ansehen, aber
wir merken den Menschen an, was ihnen
fehlt, - sie haben nicht gelernt zu
lieben. Kein Erfolg im Leben kann die Liebe ersetzen, die uns als Kind fehlte,
deshalb ist es so wichtig, unsere Kinder zu sehen, sie in den Armen zu halten, sie zu trösten,
wenn sie Trost bedürfen, ihnen alle
Liebe zu geben, die wir in der Lage sind zu geben. Nachholen lässt sich das nicht im späteren
Leben. Was wir versäumt haben, den Kindern zu geben, können sie nicht weitergeben. Menschen, die als Kind nicht gesehen wurden,
gehen durch das Leben, immer auf der Suche nach Anerkennung, auf der Suche nach
Liebe, auf der Suche, gesehen zu werden. Sie selbst sehen nur sich, sie sind nicht in der Lage den Anderen zu sehen. Sie
haben es als Kind nicht gelernt zu sehen, und gesehen zu werden.
Donnerstag, 28. Juli 2022
Ist es Zeit für Pessimismus?
So viele Dinge kommen zusammen, die den Pessimisten recht
geben. Krieg, Inflation, Corona,
Energiekrise, Klimakrise. Selten stand die Welt vor so vielen Problemen. Ich
kenne viele Menschen, die geborene Pessimisten sind, manche hochgebildet. Sie sind von dem schlechten Ausgang aller
Krisen fest überzeugt. Sie gehen durch eine Welt voller Probleme, alles nimmt
für sie einen schlechten Ausgang. Wenn sie am Ende auch krank werden, weil sich
ihr negatives Weltbild auch auf ihre eigene Person ausgewirkt hat, erhalten sie
die ultimative Bestätigung, dass sie immer recht hatten. - Pessimisten vergessen, dass jeder Mensch
selbst die Welt erschafft, in der er lebt.
Die Welt des Pessimisten wird immer eine dunkle, traurige Welt sein. In
der Zeit des Friedens sieht der Pessimist bereits den nächsten Krieg. Geht die
Wirtschaft aufwärts, sieht er bereits den nächsten Abschwung. Er geht durch die Welt ohne Freude am Leben. - Krisen, persönliche und auch politische, überleben wir nur, weil wir an den ewigen
Wandel glauben, auch die schlimmsten Krisen, den Zusammenbruch der
Wirtschaft, Krieg und Seuchen hat die
Menschheit überlebt, weil sie noch in
den schlimmsten Momenten an das Leben glaubte. Nicht der Pessimist behält
recht, für den nun alles so eingetreten ist, wie er es sich ausgemalt hat,
sondern der Mensch, der an den Wandel zum Guten glaubt, der auch in den Krisen
etwas Gutes sehen kann, der das Werden und Vergehen als Prinzip des Lebens
versteht. Die wahren Kräfte, die uns zur Verfügung stehen, erkennen wir erst in
der Krise - wenn wir über uns selbst
hinauswachsen, wenn wir erkennen, dass wir die Kraft haben, dem schlimmsten
Grauen zu widerstehen. Wir erleben es bei den Soldaten, die jeden Tag mit dem Tod bedroht sind, in
den Gefangenenlagern, in denen verbrecherische Regime ihre Gegner einsperren, wir sehen Menschen, die den grossen Seuchen
entgegentreten und anderen helfen und begreifen nicht die Menschen, die Ängste haben, weil ihre
Stuben vielleicht einige Grad kühler werden.- Wenn die Zeit kommt, die den Abschwung mit
sich bringt, schnallen wir den Gürtel enger, werden bescheidener, schrauben
unsere Lebensziele herab und krempeln unsere Ärmel hoch. Es ist die Zeit der Optimisten gekommen,
derjenigen, die diese Welt in Ordnung
halten und die das innere Wissen haben, dass auf schlechte Zeiten wieder gute
folgen. Wenn die
Mehrheit der Menschheit nicht Optimisten
wären, wäre die Menschheit schon längst zu Grunde
gegangen, denn der Pessimist gestaltet eine
Welt, die aus Untergang, Krankheit und Tod besteht, der Optimist sieht den
Wandel, das Auf und Ab des Lebens, die Zeiten der Fülle und des Mangels. Alles
hat seine Ordnung und muss so sein wie es ist.
Und wir kleine unbedeutende Menschen erhalten diese Welt für uns und für die, die uns folgen mit all
unserer Kraft und all unserem Optimismus, weil wir an die Kraft des Lebens glauben.